Show results per page.
Search Help New search
Sort by
Results 51-100 of 292 for « +text:horner +(+name:darwin +name:charles +name:robert) »
    Page 2 of 6. Go to page:     NEXT
40%
F674    Book:     Darwin, C. R. 1867. Die Entstehung der Arten im Thier- und Pflanzen-Reich durch natürliche Zuchtwahl, oder Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampfe um's Daseyn. Translated by H. G. Bronn and J. V. Carus. Stuttgart: Schweizerbart. 3d ed.   Text   Image   PDF
Naturforscher in Zukunft dieFrage beispielsweise nicht mehr die sei, wozu das Rind seine Hörner habe,sondern wie es zu seinen Hörnern gekommen sei (K. MEDING über GOETHEala Naturforscher S. 34). — Es ist ein eigentümliches Zusammentreffen,dass Goethe in Deutschland, Dr. Darwin in England und Et. Geoffroy:St.-Hilaire in Frankreich fast gleichzeitig, in den Jahren 1794—95, zugleichen Ansichten Über die Entstehung der Arten gelangt sind. [page]
40%
F674    Book:     Darwin, C. R. 1867. Die Entstehung der Arten im Thier- und Pflanzen-Reich durch natürliche Zuchtwahl, oder Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampfe um's Daseyn. Translated by H. G. Bronn and J. V. Carus. Stuttgart: Schweizerbart. 3d ed.   Text   Image   PDF
Schweinedie Farbwurzel (Lachnantes) frässen, und diese färbe ihre Knochenrosa und mache, ausser bei den schwarzen Varietäten derselben,die Hufe abfallen; einer der Crackers (d.h. der Florida-Ansiedler)fügte hiezu: wir wählen die schwarzen Glieder eines Wurfes zumAufziehen aus, weil sie allein Aussicht auf Gedeihen geben. Un-behaarte Hunde haben unvollständiges Gebiss; von lang- odergrob-haarigen Wiederkäuern behauptet man, dass sie gern langeoder viele Hörner bekommen; Tauben mit Federfüssen
40%
F674    Book:     Darwin, C. R. 1867. Die Entstehung der Arten im Thier- und Pflanzen-Reich durch natürliche Zuchtwahl, oder Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampfe um's Daseyn. Translated by H. G. Bronn and J. V. Carus. Stuttgart: Schweizerbart. 3d ed.   Text   Image   PDF
den vollen Nutzen der wasserabsondernden Hörner, des Eimersmit seinem Ausguss und der Form eines jeden Blüthentheilesein! Der Bau der Blüthe einer andern nahe verwandten Orchidee,Catasetum, ist davon weit verschieden, doch dient er demselbenEnde und ist gleich merkwürdig. Wie bei Coryanthes besuchenauch diese Blüthen die Bienen um das Lahellum zu benagen.Dabei berühren sie unvermeidlich einen langen spitz zulaufenden,sensitiven Fortsatz, den ich Antenne genannt habe. Die Berüh-rung der Antenne
40%
F674    Book:     Darwin, C. R. 1867. Die Entstehung der Arten im Thier- und Pflanzen-Reich durch natürliche Zuchtwahl, oder Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampfe um's Daseyn. Translated by H. G. Bronn and J. V. Carus. Stuttgart: Schweizerbart. 3d ed.   Text   Image   PDF
Eltern sehr ähnlich gewesen sind, so scheint sich diese Ähnlichkeit vorzugsweise auf in ihrer Art monströse und plötzlich aufgetretene Charactere zu beschränken, wie Albinismus, Melanismus, Fehlen des Schwanzes oder der Hörner und Überzahl der Finger und Zehen, und steht in keinem Zusammenhang mit den durch Zuchtwahl langsam ent- wickelten Merkmalen. Demzufolge werden auch Fälle plötzlicher Rückkehr zu einem der zwei elterlichen Typen bei Blendlingen leichter vorkommen, welche von oft plötzlich
40%
F674    Book:     Darwin, C. R. 1867. Die Entstehung der Arten im Thier- und Pflanzen-Reich durch natürliche Zuchtwahl, oder Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampfe um's Daseyn. Translated by H. G. Bronn and J. V. Carus. Stuttgart: Schweizerbart. 3d ed.   Text   Image   PDF
wesentlichste Theil, zufällig nahezu übereinstimmt. Niemand stellt die Schwe- dischen mit den gemeinen Rüben zusammen, obwohl deren ver- dickter essbarer Stiel so ähnlich ist. Der beständigste Theil, welcher es immer sein mag, wird zur Classification der Varie- täten benützt; so sagt der grosse Landwirth Mabsball, die Hörner des Rindviehs seien für diesen Zweck sehr nützlich, weil sie weniger als die Form oder Farbe des Körpers veränderlich sind, während sie bei den Schafen ihrer
40%
F674    Book:     Darwin, C. R. 1867. Die Entstehung der Arten im Thier- und Pflanzen-Reich durch natürliche Zuchtwahl, oder Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampfe um's Daseyn. Translated by H. G. Bronn and J. V. Carus. Stuttgart: Schweizerbart. 3d ed.   Text   Image   PDF
Thatsachen wahrscheinlich macht, dass eine Abänderung, die in irgend welcher Lebenszeit der Eltern zum Vorschein ge- kommen, sieb auch in gleichem Alter wieder beim Jungen zeige. Gewisse Abänderungen können nur in sich entsprechenden Altern wieder erscheinen, wie z. B. die Eigenthümlichkeiten der Baupe oder des Coccons oder des Imago des Seidenschmetterlings, oder der Hörner des fast erwachsenen Bindes. Aber auch ausserdem möchten Abänderungen, welche nach Allem, was wir wissen, einmal früher oder
40%
F674    Book:     Darwin, C. R. 1867. Die Entstehung der Arten im Thier- und Pflanzen-Reich durch natürliche Zuchtwahl, oder Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampfe um's Daseyn. Translated by H. G. Bronn and J. V. Carus. Stuttgart: Schweizerbart. 3d ed.   Text   Image   PDF
Ohrstummel in ohrlosen Rassen, das Wiedererscheinen kleiner nur in der Haut hängender Hörner bei ungehörnten Rinderrassen und besonders, nach Youatt, bei jungen Thieren derselben, und wie der Zustand der ganzen Bliithe im Blumenkohl. Oft sehen wir auch Stummel verschie- dener Art bei Missgeburten. Aber ich bezweifle, dass einer von diesen Fällen geeignet ist, die Bildung rudimentärer Organe in der Natur weiter zu beleuchten, als dass er uns zeigt, dass Stum- mel entstehen können; denn ich bezweifle, dass
78%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
entlehnen, welcher die Bemerkung macht, dass, als der irische Elk seine gigantischen, iiber hundert Pfund wie­ genden Horner erlangte, zahlreiche coordinirte Structurabiinderun­ gen unabanderlich gewesen sein werden: niimlich ein verdickter Schadel, um die Horner zu tragen, verstiirkte Halswirbel mit ver­ starkten Biindern, verbreiterte Riickenwirbel, um den Hals zu tra­ gen, mit kraftigen Vorderbeinen und Fiissen, und alle diese Theile mit den gehtirigen Muskeln, Blutgefassen und Nerven versorgt. Auf
76%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
pitel , wo noch andere analoge Thatsachen mitgetheilt wurden, ge:­ sehen, dass der Erzeuger der Mauchamp-Rasse, die wegen ibres Vliesses so beriihmt ist, eigenthiimlich geformte Horner hatte.. Die Einwohner von Angora geben an 13, dass llnur die weissen Ziegen, welche Horner haben, ein Vliess mit langen gekrl!.uselten Locken haben, welches so sehr bewundert wird; die, welche nicht gehbrnt sind, haben eine vergleichsweise grobe Bekleidung . Aus diesen Fallen konnen wir schliessen, dass das Haar
72%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
Namaqua-Rind gleicht in der Grösse und Form sehr dem europäischen und hat kurze starke Hörner und grosse Hufen. Das Da- mara-Rind ist sehr eigenthümlich dick, knochig, mit schlanken Beinen und kleinen harten Füssen; der Schwanz ist mit einem l'insel von langem buschigem bis auf den Boden reichendem Haar besetzt und die Hörner sind ausserordentlich gross. Das Bechuana- Rind hat selbst noch grössere Hörner und es findet sich jetzt in London ein Schädel, dessen Hörner 8' 8,25 in gerader Linie von
67%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
Degeneration bei diesem so eminent alpinen Thiere sei. Die Hörner bieten endlose Verschiedenheiten in ihren Characteren dar; bei dem Weibchen besonders fehlen sie nicht selten, und auf der andern Seite kommen vier oder selbst acht vor. Sind die Hörner zahlreich, so entspringen sie von einer Leiste am Stirnbein , die in einer eigenthümlichen Weise sich erhebt. Es ist merkwürdig, dass Vermehrung der Hörner allgemein von grösserer Länge und 76  Pfahlbauten p. 127. 193. Youatt, on Sheep, p. 120. 78
67%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
3. Cap. Dessen Variiren. 119 Grobheit des Yliesses begleitet ist 79 . Indess ist diese Correlation nicht ausnahmslos, denn Mr. D. Forbes theilt mir mit, dass das spanische Schaf in Chile im Vliess und allen übrigen Cha- racteren der elterlichen Merino - Rasse gleiche, ausgenommen, dass es meist vier Hörner trage. Das Vorhandensein eines Paares von Brustdrüsen ist ein generischer Character sowohl bei Otis  als in mehreren verwandten Formen. Nichtsdestoweniger bemerkt Air. Hodgson: dieser
67%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
ein Fall einfachenRiickschiags ist. Ich werde aber·veranlasst sein, nochmals aufdiese Falle zuriickzukommen und will sie des­ halb bier iibergehen.    · Die_urspriinglichen Stam marten, von denen unser domesticirtes Rind und Schaf abstammt, besassen ohne Zweifel Horner; aber mehrere hornlose Rassen sind jetzt sicher entwickelt. Und doch ist es bei diesen wie z. B. beim Southdown-Schaf ,,nicht ungewohnlich, unter den mannlichen Lammern einige mit kleinen Hornern zu fin­ den . Die Horner, welche so
67%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
und Kiirze der Haare bier wie beim Neger offenbar in Correlation stehen.     In Bezug auf die Homer der Schafe bemerkt You at t 11, dass sich eine ,,Vervielfaltigung der Horner bei keiner Rasse von hohem· Werthe findel Sie wird gewohnlich von bedeutender Lange und Grobheit des Fliesses begleitet . Mehrere tropische Schafrassen, welche mit Haaren statt mit WolJe bekleidet sind, haben Horner, fast ganz denen der Ziegen gleich. S t-u r m 12 erklii.rt ausdrO.cklich,. dass.je mehr bei verschiedenen
65%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
3. Cap. Ziegen. 127 darbieten. Nadi Godron 100  weichen die Euler bedeutend in den verschiedenen Zuchtrassen der Form nach ab. Bei der gewöhnlichen Ziege sind sie verlängert, bei der Angora-Rasse hemisphärisch, bei den Ziegen von Syrien oder Nubien zweilappig und divergirend. Nach demselben Schriftsteller haben die Männchen gewisser Rassen ihren gewöhnlichen widerlichen Geruch verloren. In einer der indischen Rassen haben Männchen und Weibchen Hörner von sehr verschiedener Form 101  und in
65%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
der Extremitiiten nach Analogie zu urtheilen von Anfang an in einer correlativen Art zu variiren neigen. Das vermehrte Gewicht der Horner wird auch direct auf den Schadel wirken, in derselben Weise, wie, ·wenn am Beine eines Hundes ein Knochen entfernt wird, der andere Knochen, welcher nun das ganze Korpergewicht zu tragen bat, an Dicke zunimmt. Aber nach den in Bezug auf gehorntes und liornloses Rind mitgetbeilten Thatsachen ist es wahrscheinlich, dass die Horner und der Schadel durch das
61%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
verschieden mit merkwürdigen Hörnern. In Paraguay beschreibt Azara  eine Rasse, welche gewiss in Südamerika entstanden ist und die man Chicos  nennt, weil sie verticale conische und an der Basis sehr grosse Hörner haben . In Corrientes beschreibt er ebenfalls eine Zwergrasse mit kurzen Beinen und einem Körper, der grösser als gewöhnlich ist. Rinder ohne Hörner und andere mit vorwärts gerichtetem Haar sind ebenfalls in Paraguay aufgetreten. Eine andere monströse Rasse, Niatas oder Natas, von welcher
61%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
Rinderrassen; und Haare und Hörner stehen in so enger Wechselbeziehung zu einander, dass sie, wie w r ir in einem späteren Capitel sehen werden, sehr geneigt sind gleichzeitig zu variiren. So kann das Klima indirect durch die Haut die Form und Grösse der Hörner afficiren. Vergleichen wir hochveredeltes im Stall gefüttertes Rind mit den wilderen Rassen oder Berg- und Niederland-Rassen, so können wir nicht zweifeln, dass ein bewegteres Leben, welches den freieren Gebrauch der Glieder und der Lungen mit
61%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
Kreuzung verschiedener Raseien von Hiihnern das Mannchen a.llgemein die Farbe gibt 20; aber a.uffallende Ausnahmen hiervon sind unter meinen Augen vorgekommen. Bei Schafen scheint es, als gabe der Widder gewohnlich seine eigenthfml. lichen Horner und Wolle den gekreuzten Nachkommen, ebenso wie de'?' Bulle das Vorhandensein oder Fehlen der Horner bestimmt.    Im folgenden Capital iiber Kreuzung werde ich Vera.nlassung haben. zu zeigen, da.ss gewisse Cha.ractere bei der Kreuzung selten oder nie
61%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
zu erhalten, und es ist bekannt, dass wenn ein so gefiirbter Vogel mit einem von irgend einer andern Fiirbung gekreuzt wird, es iiusserst schwierig ist, spater die blaue Farbung zu beseitigeo. Einen nahezu parallelen Fall bieten jene schwarzen Bantams dar, welche, wenn sie alt werden, eine latente Neigung entwickeln, rotbe Federn zu erhalten.  Aber von dieser Regel gibt es Ausnahmen: Hornlose Rinderrassen besitzen eine latente Fahigkeit Horner zu entwickeln; wenn sie aber mit gehornten Rassen
61%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
. Thompson, der Oberauf­ seher der Knowsley-Menagerie, hat mir mitgetheilt, das er oft analoge Thatsachen beobachtet hat. Wahrend der Fahrt von Ja­ maika hertiber entwickelten sich die Horner eines miinnlichen Hir­ sches (Cervus canadensis) schlecht, spater wurden aber in Paris vollkommene Horner entwickelt.     Findet in der Gefangenschaft Empfiingniss statt, so werden die Jungen oft todtgeboren, oder sterben bald, oder sind missgestaltet. Dies tritt hiiufig in den zoologischen Garten und Ren g ger
61%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
sehen., dass in Siidamerika das Niata-Rind erhalten worden ist, welches sicher durch sein verkiirztes Gesicht und seine aufgestiilpten Nasenlocher nicht niitzlich geworden ist. Die Damaras von Siid­ afrika schiitzen Rinder wegen der Gleichformigkeit der Fiirbung und der enorm langen Horner. Die Mongolen schiitzen ihre Yaks wegen ihrer weissen Schwiinze; und ich werde jetzt zeigen, dass es kaum eine Eigenthiimlichkeit in unsern niitzlichsten Thieren gibt, welche nicht aus Mode, Aberglaube, oder
61%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
drei­ hundert Schweine, von denen jedes einzelne in dieser Weise ge­ zeichnet war 69. Marshall bespricht gegen dasEnde desvorigen Jahrhunderts eine Veriinderung in einer der Yorkshire-Rassen des Rindes und sagt, dass die Horner betriichtlich modificirt worden seien, da ,, ein glattes kleines scharfes Horn in den letzten zwanzig Jahren Mode gewesen ist 70. In einem Theile Deutschlands wer­ den die Rind er der Gfohler-Rasse wegen vieler guter Eigenschaften geschiitzt; sie miissen aber Horner von
60%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
Weibchen entwickelt, so dass wir bei gewissen Rassen eine Neigung zum Auftreten secundärer Sexualcharactere 41  haben, von denen die ursprüngliche Stammform der Felstaube nicht eine Spur darbietet. 42  Diesen Ausdruck brauchte John Hunter,  um solche Structurver- schiedenheiten zwischen Männchen und Weibchen zu bezeichnen, welche nicht direct mit dem Reproductionsgeschäft Zusammenhängen, wie der Schwanz des Pfauhahns, die Hörner der Hirsche u. s. w. [page break
57%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
kurzhorniges Rind II,  557; Ober Angola-Schafe I, 118; tiber das Vliess der Schafe I, 123; Correla­ tion der Horner und des Vliesses bei Schafen I, 119; Anpa.ssung der Schafrassen an Clima und Weide I, 120; Horner der wallachischen Scha.fe I, 119; exotische Schafe im zoologischen Garten I, 120; 111 405; Vorkommen von Hornern be1 hornlosen Schafrassen II, 39; iiber die Farbe der Schafe II, 40; Ober Inzucht der Schafe II, 159; fiber Merino-Widder in Deutschland II, 263; Wirkung unbewusster Zucht
56%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
eingeschlossen, und umgekehrt ·. weibliche Charactere im Mannchen. Warum beim Weibchen ge­ wisse miinnliche Keimchen entwickelt werden, welm deren Ovarien erkrankt werden oder zu functioniren _fehlschlagen, wissen wir nicht deutlich, ebenso wenig als warum, wenn ein junger Bulle ca­ strirt wird, seine Horner fortfahren zu wachsen, bis sie fast ,denen einer Kuh gleichen, oder warum, wenn ein Hirsch castrirt wird, die von den Geweihen seiner Vorfahren herrtihrenden Keimchen nun nicht vollig
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
, ein überzähliges Paar von Backzähnen in jedem Kiefer fixiren, auf dieselbe Weise, wie er gewissen Schaafrassen überzählige Hörner gegeben hat. Wollte er eine zahnlose Hunderasse darstellen und hätte er den sogenannten türkischen Hund mit seinem unvollständigen Gebiss als Ausgangspunkt, so könnte er es wahrscheinlich Ibun: denn es ist ihm gelungen, hornlose Rinder- und Schaafrassen zu erzielen. In Bezug auf die eigentlichen Ursachen und die Schritte, auf denen sich die verschiedenen Hunderassen
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
Characteren nach Rütimeyer 32  in einem noch grösseren Grade ab, als die fossilen europäischen Arten, nämlich B. primi- genius, longifrons  und frontosus  von einander. Wie Mr. Blyth, der dem Gegenstände besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat, bemerkt 33 , sind sie in der allgemeinen Körpergestalt, in der Form ihrer Ohren, in dem Punkte, wo die Wamme entspringt, in der typischen Krümmung ihrer Hörner, in der Art. wie sie ihren Kopf tragen, in den gewöhnlichen Farbenvarietäten, besonders in dem häufigen
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
viele Rassen gebildet, die bedeutend in der Grösse, in der Anwesenheit von ein oder zwei Höckern, in der Länge der Hörner und andern Beziehungen verschieden sind. Blyth  betont ausdrücklich, dass das Höckerrind und das höckerlose zwei verschiedene Species bilden müssen. Betrachten wir, von ihren wichtigen osteologi- schen Verschiedenheiten abgesehen, die Zahl der Merkmale im äussem Bau und in der Lebensweise, in denen sie von einander abweichen und bedenken wir, dass viele dieser Punkte wohl
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
worden. 4a Nilsson glaubt, dass sein B. frontosus  möglicherweise der Stammvater des Berg-Rindes von Norwegen sein könne, welches zwischen der Basis der Hörner am Schädel einen hohen Vorsprung hat. Da Prof. Owen  glaubt, dass das schottische Hochland- Rind von seinem B. longifrons  abstamme, so ist es erwähnenswerth, 39 Pictet, Paleontologie 2. ed. T. I, p. 365. In Bezug auf trochoceros s. Rütimeyer,  Zahm, europ. Rind. 1866, p. 26. 40 Owen,  Brit. Fossil. Mammals. 1846, p. 510. 41  W. B. Dawkins
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
Lebensweise nach wirklich wild. Die Thiere sind weiss, an der innern Seite der Ohren rothbraun, die Augen schwarz gerändert, Schnautzenspitze braun, die Hufe schwarz, die Hörner weiss mit schwarzer Spitze. Innerhalb dreiunddreissig Jahren wurden ungefähr ein Dutzend Kälber geboren mit braunen und blauen Flecken auf den Wangen oder Nacken. Diese wurden aber eben so wie fehlerhafte Thiere stets entfernt. Nach Bewick erschienen um das Jahr 1770 einige Kälber mit schwarzen Ohren, aber auch diese wurden
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
 Rind. 3. Cap. eine interessante Tliatsache, dass eine beinah ganz ähnliche Bildung, wie mir Dr. Falconer mitgetheilt hat, das ausgestorbene gigantische Sivatlieriuni  von Indien characterisirt, dagegen bei keinem andern Wiederkäuer bekannt ist. Die Oberlippe ist stark zurückgezogen, die Nasenlöcher sitzen sehr hoch oben und sind weit geöffnet, die Augen springen nach Aussen vor und die Hörner sind gross. Beim Gehen wird der Kopf tief getragen und der Hals ist kurz. Die Hinterbeine scheinen
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
Canley-Stamin war, kaum ein einziges Merkmal der langhornigen Rasse ererbt, mit Ausnahme der Hörner 71  und doch hat unter den Händen Mr. Fowler's dieser Bulle seine Rasse bedeutend veredelt. Wir haben auch Grund zur Annahme, dass im Laufe der Zeit eine insofern unbewusst ausgeübte Zuchtwahl als man zu keiner Zeit die bestimmte Absicht hatte, die Rasse zu veredeln oder zu verändern, die meisten unserer Rinder modificirt hat; denn auf diesem Wege in Verbindung mit reichlicher Nahrung haben alle
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
 Ziepen. f? 3. Cap. Kreuzungen und Zuchtwahl beseitigt. Die lange, glatte Wolle tritt in Verbindung mit glatten Hörnern auf, und da Hörner und Haare homologe Bildungen sind, so lässt sich die Bedeutung der Correlation wohl verstehen. Läge der Ursprung der Mauchamp- und Ancona-Rassen ein oder zwei Jahrhunderte zurück, so würden wir keinen Nachweiss über deren Geburt haben, und viele Naturforscher würden ohne Zweifel besonders bei der Mauchamp- Rasse behaupten, dass jede von einer unbekannten
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
, schwanzlose Rasse aus der Türkei gesehen. Unterrasse (d). Crevc cocur. —  Eine französische Rasse von bedeutender Grösse, kaum fällig zu fliegen, mit kurzen schwarzen Beinen; Kopf mit Federkrone; Kamm in zwei Spitzen oder Hörner ausgezogen, zuweilen etwas verzweigt, wie das Geweih eines Hirsches; sowohl Bart als Lappen vorhanden; Eier gross; Disposition ruhig 3 . Unterrasse (e). Gehörntes Huhn. —  Mit einer kleinen Federkrone ; Kamm in zwei grosse Spitzen ausgezogen, die von zwei verknöcherten
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
 Hühner. 7. Cap einer localen Rasse. Rothmützen genannt, ist er zuweilen vorn über 3 Zoll breit und über 4 Zoll lang, bis zu dein Ende des Zipfels gemessen 5I . Bei einigen Rassen ist der Kamm doppelt und wenn die beiden Enden mit einander verkittet sind, so bildet er einen Becherkamm. In dem Rosenkamin ist er platt gedrückt, mit kleinen Vorsprüngen bedeckt und nach hinten verlängert; bei den gehörnten und Creve-eoeur-Hühnern ist er in zwei Hörner ausgezogen, bei den pfauenkämmigen Bramas ist
53%
F914.1    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 1.   Text   Image   PDF
Protuberanz des Schädels, welche die Federkrone bei polnischen Hühnern trägt und welche durch Correlation andere Theile des Schädels afficirt hat. Wir sehen dasselbe Resultat an den beiden Höckern, welche die Hörner des gehörnten Huhns tragen, und an der abgeplatteten Gestalt des Vordertheils des Schädels bei Hamburgern mit ihren abgeplatteten und breiten Rosen- Kämmen . Wir wissen nicht im geringsten, ob überzählige Rippen, oder die veränderten Umrisse des Hinterhauptlochs, oder die veränderte
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
Monstrositaten. - Correlation zwischen dem Scbil.del und den Ohren -- Schadel und Federbusch - Schil,del und Horner. - Correla­ tion des Wachsthums complicirt durch die accumulirten Wirkungen na­ tilrlicbn Zuchtwahl.     Farbe in Correlation mit constitutionellen Eigenthi\mlichkeiten. [page break] VIII    Inhalt
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
, so haben wir einen der ein­ fachsten Fii.lle eines Riickschlags. Wir sehen bestandig noch einen andern und selbst noch einfacheren Fall von Atavismus, obgleich er gewohnlich nicht zu dieser Rubrik gerechnet wird: wenn niimlich der Sohn seinem rniitterlichen Grossvater in hoherem Grade ahnlich wird, als seinem viiterlichen und zwar in irgend einem das miinn­ Iiche Geschlecht characterisirenden Attribute, wie in irgend einer Eigenthiimlichkeit des Bartes beim Menschen oder der Horner beim Bullen
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
gehorten die Charactere , welche in dieser Weise wieder erschienen, frilher der Species an und giengen in ei­ ner mehr oder weniger entfernten Zeit schon verloren. So erhal­ ten Azar a zufolge 24 die Kalber einer hornlosen Rindviehrasse, welche in Corrientes ihren Ursprung hatte , trotzdem sie anfangs . vollig hornlos waren, wenn sie erwachsen werden, zuweilen kleine gekri.immte und locker anhiingende Horner; und diese werden in spateren Jahren gelegentlich an den Schadel festgeheftet. Weiss
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
Bantam.!,      59 Darwin, Balanidae. Ray Soc. 1854, p. 499. s. auch die beigeftlg­ ten Bemerkungen iiber die scheinbar launische Entwicklung von Thorax­ Gliedmaassen auf der rechten und linken Seite bei hiiheren Crustacean. 811 Jlormodea igneo: Darwin, Fertilization of Orchids. 1862, p: 251. 81 Journal of Horticulture, July, 1864 p. 38  Durch die Gefil.lligketi [page break] 13. Cap.     Ruckschlag.    7
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
das eine Geschlecht all ein beschrankt sind und von ihm vererbt warden; aber wir kennen die Geschichte des ersten Auftretens solcher Cha..ractere nicht. In dem Capitel iiber das Schaf haben wir gesehen, dass die Mannchen gewisser Rassen bedeutend von dem Weibchen in der Form ihrer Horner abweichen, da diese bei den weiblichen Schafen mancher Ras­ sen fehlen; ebenso in der Entwickelung von Fett in den Schwanzen bei gewissen fettschwanzigenRassen und in der Contur desVorderkopfes. Nach den
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
Horner.· nDie Namaquas haben eine formliche Manie fiir ein glei\!hfarbiges Gespann und fast alle Volker des siidlichen Afrikas schiitzen ihre Rinder niichst ihren Weibern und haben einen Stolz darin, Thiere zu besitzen , welche hellroth aussehen. n Sie machen selten oder nie.von einem scho­ nen Thiere als Lastthier Gebrauch 59. DasUnterscheidungsvermo gen, welches diese Wilden besitzen, ist wunderbar; sie konnen er­ kennen, welchem Stamme irgend ein Rind angehort. Ferner theilt mir Mr. Andersson
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
Modificationen im Bau der Pflanzen, die _durch das· eingeimpfte Gift von Insecten verursacht werden und andere anal9ge Falle, gibt es doch noch eine Menge von Variationen, walche wir kaum der bestimmten Einwir­ kung (in dem friiher umschriebenen Sinne) der iiussern Lebensbedingun­ gen zuschreiben kOnnen, wie z. B. den modificirten Schadel des ;Niata­ Ochsens und des Bulldoggen, di_e langen Horner des Kaffernrindes, . die verbundenen Zehen der einhufigen Schweine, dell ungeheuren Federbus.ch und
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
sich· vetbreitet; d. h. von den Strahlenblutlichen, welche so oft rtldimentlire· Organe einschliessen nach denen der Sehe'ibe. Da es auf die'se Fraga Bezug hat, will ich hinzuffigen, dass bei Astern aus den Bl1l.thchin des · Randes genommene Samen sich a.ls solche ergeben habeti, die die·gr0sste·· Zahl g:efil.llter Blllthen hervorbringen 87. In diesen verschiedenlm Fallen       84 EncydopMie · Methodique 1820, p. 488, s. p: 600, fiher daH Ab#er: fen der Horner beim indischen Zebu. Ahnliche Fil.Be
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
­ ganen zu sein, wie gerade die ausseren Ohren. Das Resultat hiingt ohne Zweifel zum grossen Theil von mechanischer Wirkung ah; d. h. vom Gewicht der Ohren, nach demselben Princip, nach wel­ chem der Schadel eines Kindes leicht durch Druck modificirt wer­ den kann.    Die Haut und ihre Anhilnge, wie Haare, Federn, Hufe, Horner und Ziihne sind uber den ·ganzen Korper homolog.  Jedermanrl weiss, dass die Farbe der Haut und die des Haares gewohnlich zU!·. sammen variirt; so dass Virgil den Sch!ifern die
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
andern ftir das Zugvermogen ge­ schickt sind.     Obschon die natiirliche Zuchtwahl hiernach 33 dem mlinnlichen Riesenhirsch seinen jetzigen Bau zu geben streben wiirde, so ist es doch wahrscheinlich, dass der vererbte Einfluss des Gebrauchs eine gleiche und noch wichtigere Rolle gespielt hat. Wie die Horner allmahlich an Gewicht zunahmen, so werden auch die Muskeln des Nackens mit den Knochen, an denen sie befestigt waren; an Grosse und Starke zugenommen haben; und diese Theile werden wieder
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
vom irischen Riesenhirsch zuriickzukommen, so kann man fragen, welcher Theil hat wohl in Folge der immensen Entwickelung der Horner ge. litten? Es ist bereits bemerkt worden, dass der Kampf urns Daseir-i fur unsere domesticirten Erzeugnisse keine eingreifende Bedeutung hat; in Folge hiervon wird das Princip der Oconomie des Wachs­ thums dieselben selten afficiren, und wir diirfen nicht erwarten, hiiufige Beweise fiir eine Compensation zu finden.· Einige solche Fiille haben wirindessen. Moquin
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
immer taub. Durch den ganzen Kor­ per besteht eine offenbare Beziehung zwischen der Haut und ihren verschiedenen Anhangen, wie den Haaren, Federn, Hufen, Hornern und den Zahnen. In Paraguay haben Pferde mit krausem Haar Hufe wie die eines Maulesels. Die Wolle und die Horner von Schafen v riiren zusammen. Haarlose Runde haben ein unvollstandiges Ge­ biss, Menschen mit iibermassigem Haarwuchs haben aJmorme Ziihne, entweder mangelhafte oder im Excess entwickelte. Vogel mit Ian­ gen Schwingen haben
53%
F914.2    Book:     Darwin, C. R. 1868. Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Stuttgart: Schweizerbart. vol. 2.   Text   Image   PDF
nachdetn er in das Ohr eines Ochsen inserirt war, acht Jahre-lang und erlangte nach Angabe des Professors Man t egaz z a ein Ge­ wicht von 396 Grammen und die erstaunliche Lange von 24 Centi­ metern oder ungefiihr 9 englischen Zollen,· so dass es aussah, als babe der Kopf drei Horner 23. Der Schwanz eines Schwei-     , nes ist in die Mitte des Riickens desselben Thieres gepfropft / word en und erlangte Sensibilitiit wieder.  Dr. 0 lli er 24 inserirle ein Stiick Periost vom Knochen eines jungen
    Page 2 of 6. Go to page:     NEXT